Erfahrungsaustausch mit Aha-Effekt

Zum ersten Mal fand in Pinnow ein grenzübergreifender Workshop mit dem Titel „Deutsch-polnischer Erfahrungsaustausch zur Ökologie im Rahmen der Rapsblütentage“ statt. Rund 40 Teilnehmer aus Polen und Deutschland informierten sich auf Einladung des Amtes Oder-Welse über Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau und die Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen auf beiden Seiten der Oder.

Eine Frage, der sich ebenfalls Erzeuger regionaler Produkte stellen müssen, ist die Abfallentsorgung und Rohstoffverwertung. Hier zeigten sich trotz gleicher EU-Regelungen deutliche Unterschiede zwischen dem kreiseigenen Entsorgungsbetrieb in der Uckermark und der von Kommune zu Kommune unterschiedlichen Entsorgung auf polnischer Seite.

Als neuem Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Rapsblütentage“, die bereits zum dritten Mal im Unteren Odertal stattfand, gelang dem Erfahrungsaustausch der Bogen vom sinnlichen Naturerlebnis in der Freizeit hin zur kritischen Betrachtung des großflächigen industriellen Rapsanbaus. Die Idee dazu hatten Mitglieder des Vereins „Zukunft Unteres Odertal“ (ZUO) von einem transnationalen Erfahrungsaustausch in Österreich mitgebracht, um auch im deutsch-polnischen Grenzgebiet den Natur- und Gesundheitstourismus anzukurbeln.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania)“.

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Veröffentlicht am 10. Mai 2017, in Allgemein, Rapsblüte, Tourismus, Wirtschaft. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Erfahrungsaustausch mit Aha-Effekt.

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