Archiv des Autors: Verein "Zukunft Unteres Odertal" e.V.

Volles Programm

4. Rapsblütentage im Unteren Odertal

Zum vierten Mal finden am 5. und 6. Mai die Rapsblütentage im Unteren Odertal statt. In diesem Jahr gestalten erstmals alle fünf Gemeinden des Amtes Oder-Welse das Programm. Darin finden sich Wanderungen, Konzerte, Ausstellungen, Fachsimpeleien am Gartenzaun und jede Menge Überraschungen, die raus in die erwachende Natur locken.

Traditionell eröffnet die Gärtnerei der Uckermärkischen Werkstätten in Pinnow ihre Saison im Rahmen der Rapsblütentage. Am Sonnabend, dem 5. Mai, können Besucher von 11 bis 17 Uhr Gemüsepflanzen aus ökologischem Anbau erwerben, sich fachkundig für den eigenen Garten beraten lassen und vielen kulinarischen Angebote wahrnehmen. Auf die jüngeren Besucher warten ein Naturquiz, Bastelstand und Ponyreiten.

Auf Schusters Rappen geht es nun im dritten Jahr durch die Wendemarker Feldflur. Ebenfalls am Sonnabend treffen sich die Teilnehmer, unter ihnen ein 30-köpfige Wandergruppe aus Berlin, um 11 Uhr am Bahnhof in Passow/Wendemark. Über fünf Kilometer führen die Organisatoren vom Traditionsverein Wendemark Richtung UHU-Nest. Dort ist ab 12.30 Uhr für Verpflegung gesorgt und mit Sicherheit kann man sich das „Wendemarker Rapsfeld“ sogar auf der Zunge zergehen lassen.

Wer wissen will, was sich hinter Fahrzeugen mit „2 ES“ verbirgt, sollte spätestens am frühen Nachmittag, ab 13 Uhr, in Wendemark eintreffen. Es besteht die Möglichkeit, verschiedene Traditionsfahrzeuge anzuschauen und auch mitzufahren.

Das Falkner-Ehepaar Rindt aus Zuchenberg stellt seinen Uhu „Thor“ und weitere Tiere vor. Die Imker Wilfried Bauer und Gerald Schmid aus Passow/Wendemark informieren über ihre Bienen und deren Honigproduktion. Es können Honig und Eier gekauft werden.

Um zu garantieren, dass alle Gäste gut verpflegt werden können, wird um Voranmeldung bis zum 01.05.2018 unter E-Mail info@wendemark.de oder Telefon 03 33 36 / 55 367 gebeten.

Der Dorfgemeinschaftsverein und die Freiwillige Feuerwehr von Berkholz-Meyenburg gestalten die Rapsblütentage ebenfalls am Sonnabend, dem 5. Mai. Um 11Uhr beginnt der Tag im und am Gutshaus Berkholz mit dem Aufstellen des Maibaumes, den die Kinder schmücken können. Unter dem Motto „Raps trifft Kunst“ werden einige Überraschungskünstler erwartet. Für das leibliche Wohl sorgen die beiden Veranstalter von Beginn an.

Die Speicherfreunde öffnen am Sonnabend, dem 5. Mai, um 14 Uhr, ihr Speichercafé in Schöneberg. Gemütlich bei Kaffee und Kuchen können die neuen Werke von Lorelies Ostermann und Gertraud Loebe besichtigt werden. Eine Kutsche steht für Ausfahrten in die Natur bereit und ein Imker bietet vielleicht schon den ersten Frühjahrsblütenhonig 2018 zur Verkostung an. Mit Deftigem vom Grill kann der Besuch in Schöneberg dann am Abend ausklingen.

Erstmals dabei ist der Dorfverein Landin. Der Chor Landin hat extra sein traditionelles Frühlingssingen am Pavillon eine Woche vorverlegt. Am Sonntag, dem 6. Mai, sorgen die sangesfreudigen Damen im Schlosspark Hohenlandin für wohlklingende Töne. Es erklingen Frühlingslieder, Volksmusik, moderne Chorinterpretationen und lustige Weisen. Der Dorfverein Landin sorgt mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl.

4. Rapsblütentage im Unteren Odertal

Der Verein Zukunft Unteres Odertal e.V. bündelt auch in diesem Jahr verschiedene Aktivitäten zu den „Rapsblütentagen im Unteren Odertal“. Sie finden am 5. und 6. Mai statt. Die ersten Zusagen und Anmeldungen von Vereinen, Institutionen und Unternehmen liegen bereits vor.

So lädt die Gärtnerei der Uckermärkischen Werkstätten in Pinnow zum Tag der offenen Gärtnerei ein, der Traditionsverein Wendemark wird zum dritten Mal mit einer geführten Wanderung und anspruchsvollem Rahmenprogramm dabei sein. Auch in Berkholz-Meyenburg laufen die Vorbereitungen, um das abwechslungsreiche Zweitagesangebot des Vorjahres zu toppen. Geöffnet haben auch das Feuerwehrmuseum in Kunow und die Speicherstube in Schöneberg. Der Dorfverein und der Chor Landin laden am 6. Mai zum Frühlingssingen am Pavillon im Schlosspark ein.

Weitere Interessenten können sich beim Verein ZUO, Gutshof 1, 16278 Pinnow, E-Mail: verein@zukunftunteresodertal.de, melden. Aktuelle Informationen zum Programm unter www.zukunftunteresodertal.de!

800.000 Euro für ländliche Entwicklung

Die LAG-Mitgliederversammlung hat am 30. November 2017 beschlossen, welche Projektauswahlverfahren 2018 stattfinden werden. Das erste startete bereits im vergangenen Dezember. Noch bis zum 18. Februar können Ideenträger ihre Vorhaben aus den Bereichen Daseinsvorsorge, Regionale Produkte und Wertschöpfung sowie Nachhaltiger Tourismus bei der LAG Uckermark einreichen, um sich für eine Förderung aus Mitteln der ländlichen Entwicklung (LEADER) zu bewerben.

Für diesen ersten Wettbewerb 2018 wird ein Budget i. H. v. 800.000,00 EURO zur Verfügung gestellt.

Bei der LEADER-Förderung handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren (Projektwettbewerb und offizielles Antragsverfahren), in dem durch Akteure vor Ort entschieden wird, wofür die zur Verfügung stehenden Fördermittel für ländliche Entwicklung ausgegeben werden sollen. Bei der Auswahl ist die LAG Uckermark an die regionale Entwicklungsstrategie (RES), die aktuelle LEADER-Richtlinie sowie an einheitliche Projektauswahlkriterien gebunden, nach denen jedes Projekt bewertet wird.

Die Ansprechpartner in den Teilregionen stehen im Vorfeld für eine Erstberatung, für die Prüfung der Fördervoraussetzungen und die Unterstützung bei der Vorbereitung  zur Teilnahme am Wettbewerb zur Verfügung. Weitere Informationen, Antragsformulare und eingereichte Projektskizzen der Vorjahre finden Sie hier!

Erfahrungsaustausch mit Aha-Effekt

Zum ersten Mal fand in Pinnow ein grenzübergreifender Workshop mit dem Titel „Deutsch-polnischer Erfahrungsaustausch zur Ökologie im Rahmen der Rapsblütentage“ statt. Rund 40 Teilnehmer aus Polen und Deutschland informierten sich auf Einladung des Amtes Oder-Welse über Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau und die Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen auf beiden Seiten der Oder.

Eine Frage, der sich ebenfalls Erzeuger regionaler Produkte stellen müssen, ist die Abfallentsorgung und Rohstoffverwertung. Hier zeigten sich trotz gleicher EU-Regelungen deutliche Unterschiede zwischen dem kreiseigenen Entsorgungsbetrieb in der Uckermark und der von Kommune zu Kommune unterschiedlichen Entsorgung auf polnischer Seite.

Als neuem Bestandteil der Veranstaltungsreihe „Rapsblütentage“, die bereits zum dritten Mal im Unteren Odertal stattfand, gelang dem Erfahrungsaustausch der Bogen vom sinnlichen Naturerlebnis in der Freizeit hin zur kritischen Betrachtung des großflächigen industriellen Rapsanbaus. Die Idee dazu hatten Mitglieder des Vereins „Zukunft Unteres Odertal“ (ZUO) von einem transnationalen Erfahrungsaustausch in Österreich mitgebracht, um auch im deutsch-polnischen Grenzgebiet den Natur- und Gesundheitstourismus anzukurbeln.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania)“.

Programmübersicht Rapsblütentage 2017

HIER finden Sie das detaillierte Programm mit allen Anbietern und Kontakten:

Mitgliederinfos

AWO Kreisverband Uckermark:

Neue Kooperation: Regionale Gemüsevielfalt im kleinen Laden

Wer frischem Gemüse, außerhalb der Saison importiert aus dem Jutta Frank und Marcel DuckertMittelmeerraum oder Südamerika, eine Alternative entgegensetzen will, kann jetzt im kleinen Laden der Gärtnerei Pinnow küchenfertiges Mischgemüse, Rosenkohl und Grünkohl sowie Obst aus der Region kaufen. Das Angebot an Produkten der Stollenwerk oHG, die in Landin und Grünow im Amt Oder-Welse Marktfrüchte anbaut, ist das Ergebnis einer neuen Kooperation zwischen den Uckermärkischen Werkstätten und dem Landwirtschaftsunternehmen, das in der Region vor allem Getreide, Raps, Senf und Rote Bete produziert.

„Wir setzen in unserem Laden neben eigenen ökozertifizierten Erzeugnissen auf regionale Produkte wie Honig von Imker Jan Vogel, Säfte der Mosterei Klimmek, Käse von Uckerkaas oder hochwertige Pflanzenöle aus kleinen Manufakturen“, erklärt Geschäftsführerin Jutta Frank. Das Unternehmen reagiere damit auf die steigende Nachfrage und wolle das Angebot weiter ausbauen.

„Unsere Produkte unterliegen den Nachhaltigkeitsrichtlinien unseres Unternehmens“, berichtet Marcel Duckert, Geschäftsführer der Stollenwerk Gruppe Ost. Vom Saatgut bis zum Verkaufsregal lasse sich jedes Produkt zurückverfolgen, die Dokumentation sämtlicher Arbeitsschritte und Arbeitsmittel gehören ebenso dazu.


Gemeinde Passow:

Kreiserntedankfest in Passow

Das Erntedankfest des Landkreises Uckermark findet in diesem Jahr in der Gemeinde Passow im Amt Oder-Welse statt. Gefeiert wird am Sonnabend, dem 16. September, auf dem Gelände der AHV Agrar Handels- & Verwaltungsgesellschaft mbH in Passow.

Wettbewerbe:

Es werden auch in diesem Jahr die schönsten Erntekronen und Erntewagen prämiert. Kriterien zum Binden einer Erntekrone sind: 1. Brauchtum und Tradition unter Verwendung von verschiedenen Getreidearten und 2. Auf die Verwendung von Kunststoffen sollte verzichtet werden.

Gesucht wird auch die Ernteprinzessin 2017-2019. Junge Mädchen und Frauen, die ihren Wohnsitz in der Uckermark haben, mindestens 16 Jahre alt sind, sich für Landwirtschaft und die Uckermark interessieren und über Ausstrahlungskraft verfügen, können sich zur Wahl stellen.

Die Bewerber (für Ernteprinzessin und Erntekrone) melden sich bitte bis zum 31.08.2017 beim Landfrauenverein Uckermark e.V., Gerlind Korb, info@landfrauen-uckermark.de, Telefon: 0172 / 1000632.

Allgemeine Informationen zur Organisation und Durchführung des Festes erhalten Sie beim Ortsvorsteher von Passow/Wendemark Silvio Moritz, Ortsbeirat.Passow@yahoo.de, Telefon: 0151 / 12 78 15 94.


Ihre Aktion fehlt noch? Dann E-Mail an den verein@zukunftunteresodertal.de

Download-Bereich mit Praxistipps

Im neu eingerichteten Download-Bereich finden Sie ab sofort die Flyer „Auf neuen Wegen“ zum Projekt „Touristische Potenziale – Verbindende Infrastruktur“ sowie zum Nationalen Geopark „Eiszeitland am Oderrand“. Die zahlreichen Informationen helfen Ihnen bei der Planung Ihrer nächsten Erkundungstour im Unteren Odertal.

Zukunft im Unteren Odertal

Land. So weit das Auge reicht. Schwungvoll. Abwechslungsreich. Ländlich.